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St. Ursanne – die Perle im Jura

St. Ursanne – die Perle im Jura

St. Ursanne liegt im Tal des Doubs. Der Fluss kommt aus Frankreich, fließt eine U-förmige Schleife, an dessen Scheitel das Städtchen liegt und verschwindet dann wieder in Frankreich. Diese Lagebeschreibung ist deshalb interessant, weil man als Radfahrer  auf jeden Fall Berge überwinden muss, wenn man den Ort in einer Tour einbauen will. In der Regel sogar bei der Hin-, wie auch bei der Rückfahrt. Doch es lohnt sich und Radtouren im Jura haben eben auch ihren besonderen Reiz. Das Profil ist anspruchsvoll, jedoch erreicht man nie die Höhenlage wie in den Alpen.

 

Die Stadt erreicht man über eine vierbogige Brücke über den Doubs. Sie wurde 1728 erbaut und von ihr aus hat man einen schönen Blick auf die „waterfront“ der Stadt und die Umgebung. Das malerische Städtchen strahlt Entspannung und Ruhe aus. Viele Häuser stammen aus dem 14. – 16. Jahrhundert. Es gibt ein bisschen Gastronomie, um sich zu stärken.

Als lohnenswerte Sehenswürdigkeit möchte ich hier auf die romanisch-gotische Stiftskirche mit ihrem hübschen Kreuzgang hinweisen. Nicht verpassen sollte man bei der Gelegenheit ein Besuch der romanischen Hallenkrypta. In einem Steinsarg aus gallorömischer Zeit sollen sich die sterblichen Reste des Heiligen Ursicinus befinden.

 

 

Tipp: St. Ursanne ist natürlich auch ein lohnenswertes Ziel für Autotouristen und: es ist über mehrere Tunnel und ein beeindruckendes, talbildprägendes Viadukt an das Schweizer Bahnnetz angebunden.

Ach ja, noch eine Sache: on parle français

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