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St. Gallen – Zentrum der Ostschweiz

St. Gallen – eine lebens- und sehenswerte Stadt

St. Gallen ist das Zentrum der Ostschweiz, auf einer Terrasse über dem Bodensee gelegen und umgeben von den markanten Hügeln des Appenzeller Landes. St. Gallen ist eine lebendige Einkaufsstadt mit einer jungen, über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Universität. St. Gallen besitzt einen sehr hohen Freizeitwert und beherbergt im Zentrum der Altstadt mit dem Stiftsbezirk des Klosters und der berühmten Stiftsbibliothek ein UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit.

Die Altstadt ist weitgehend autofrei. Dafür sind die historischen Graben- und Wallbereiche vor den ehemaligen Stadtmauern heute mit Hauptverkehrsstraßen überbaut, auf denen der Verkehr um die Stadt herum fließt. Dies hindert aber weder Einheimische noch Touristen daran, hier in den sonnigen Straßencafés zu sitzen und das Leben, besser den Verkehr, vorbeiziehen zu lassen. Von den mit vielen Boutiquen besetzten Einkaufsstraßen ist es nur ein Katzensprung zum Klosterareal, dass man vor allem in den Morgenstunden noch für sich alleine hat.

St. Gallen hat sich auch einen Namen als Textilstadt gemacht – ein entsprechendes Museum gibt Zeugnis davon. Vom Bahnhof hat man neben dem Streckennetz der SBB auch noch Anschluss mit der Appenzeller Bahn in den gleichnamigen Kanton. Als Stichlinie fährt ausserdem die Linie St. Gallen – Trogen direkt aus der Stadt hinaus in die grüne Berg- und Hügelwelt um die Ortschaften Speicher und Trogen.

Ein richtig schönes Naherholungsziel befindet südlich und auch deutlich oberhalb der Stadt. Es sind die „drei Weieren“, ein Relikt aus der Klosterzeit, als die Weiherwirtschaft eine wichtige Grundlage für Nahrung (Fischzucht), Energie (das unterhalb gelegene Viertel Mühlegg kündet davon) und Wasserversorgung bildete. Wie kommt man am besten hin? Treppauf mit Muskelkraft über die diverse Pfade und Treppenanlagen. Mit einer kleinen Standseilbahn, die im Mühleggviertel den wesentlichen Teil des Anstiegs bewältigt. Mit der Appenzeller Bahn bis zur Haltestelle Notkeregg. Von dort aus geht es fast eben, vorbei am Kapuzinerinnenkloster „Maria vom guten Rat“, auf geruhsamen Wegen zu den drei Weihern, die sich als Idyllischer Badeort im Sommer großer Beleibtheit erfreuen.

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